Vegane Back- und Kochwelt

Schlagwort: salat

Blumenkohlsalat mit Mais und Cashewcreme

Da das Wetter ja nun so langsam in Fahrt kommt und es endlich Sommer zu werden scheint (wobei ich gegen den ganzen Regen gar nix hatte, im Gegenteil…), haben wir neulich das erste Mal dieses Jahr gegrillt. Es gibt dann immer einiges an veganem Grillgut und gaaanz viele verschiedene Salate. Ich wollte dieses Mal jedoch zu den ganzen „Standardsalaten“ etwas anderes. Mein Plan war es, Brokkolisalat zu machen, den gab es im Laden aber nicht. Daher hab ich zu Blumenkohl gegriffen. Da ich auch noch Mais hatte und es mir dazu ganz lecker vorgestellt habe, hab ich das auch noch in die Schüssel getan. Das Ganze wurde dann durch eine Cashewcreme ergänzt. Und fertig war ein wirklich leckerer Salat!

Der Salat ist perfekt zum Grillen, passt aber auch zu Bratlingen, zu Brot, zu Ofengemüse uvm…

Ursprünglich wollte ich für die Creme, wie so oft, Sonnenblumenkerne (siehe z.B. hier) benutzen, aber das hab ich aus (rein optischen Gründen) nicht getan. Der Salat wäre dann halt eher grau geworden… Geschmacklich harmoniert Blumenkohl aber auch mit Sonnenblumenkernen, daher werde ich das auch mal ausprobieren.

Die Creme besteht nur aus Cashews und Wasser. Ich hab beides in meinem Hochleistungsmixer zu einer glatten Creme vermixt. Wer einen Pürierstab benutzt, sollte die Cashews vorher am besten einige Stunden einweichen. Dann sollte das gut klappen; Cashewkerne sind ja ohnehin sehr weich.

Das Hacken und anschließende Dünsten des Blumenkohls nehmen zwar etwas Zeit in Anspruch (im Vergleich zu rohen Salaten), das Zubereiten lohnt sich aber und es ist eben mal was anderes als Kartoffel-, Karotten- oder grüner Salat (die auch super sind!).

Zutaten (reicht als Beilage für 4 Personen, wenn es keine anderen Salate gibt):

  • 1 großer Blumenkohl
  • ½ kleine (rote) Zwiebel
  • 150 g Cashewkerne
  • 200 ml Wasser
  • 1 kleines Glas Mais (Abtropfgewicht: 230 g)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 EL weißer Balsamicoessig
  • 1,5 TL Gemüsebrühe
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • 1 Messerspitze Muskatnuss, gemahlen
  • Pfeffer nach Belieben
  • Wasser zum Dämpfen/Kochen

Den Blumenkohl von den Blättern und dem Strunk befreien, mit einem großen Messer in 2 cm große Scheiben schneiden und diese Scheiben wiederum mit dem Messer in mundgerechte Stücke hacken. Einen Topf ca. 3-4 cm hoch mit Wasser füllen, den Dampfgar-Einsatz daraufgeben, den Blumenkohl einfüllen, Deckel drauf und das Wasser zum Kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel den Blumenkohl bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 10 – 15 Minuten dämpfen lassen. Der Blumenkohl sollte danach nicht ganz gar gekocht, sondern noch leicht bissfest sein. Wer keinen Dampfgar-Einsatz hat, kann den Blumenkohl auch einfach kochen.

Zwischenzeitlich die Cashews mit den 200 ml Wasser in den Hochleistungsmixer geben und so lange pürieren, bis eine Creme ohne Stückchen entstanden ist. Diese in eine größere Schüssel füllen. (Die Creme, die noch im Mixer zurückbleibt mit etwas Wasser und ggf. Süßungsmitteln zu feiner Cashewmilch mixen)

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in die Schüssel geben .

Sobald der Blumenkohl weich, aber noch bissfest ist, den Topf von der Herdplatte nehmen, etwa 5 Minuten auskühlen lassen und den Blumenkohl zur Schüssel geben. Nun Olivenöl, Zitronensaft, Essig, Gemüsebrühe, Senf, Hefeflocken, Muskatnuss und Pfeffer dazugeben und alles durchmischen. Ggf. mit Essig und Salz abschmecken – fertig. Guten Appetit! 😊

Fenchelsalat mit Birne und Walnüssen

Fenchel gilt als Heilpflanze und findet sehr gerne in Tees als Beruhigung für den Magen Verwendung. In der Küche kann er aber ebenso mit seinem leicht süßlichen und würzig-intensiven Aroma glänzen und sowohl gekocht als auch roh verzehrt werden – ich bevorzuge letzteres. Entweder einfach zum Abendbrot dazu oder eben in diesem Salat 😉


Die Birne „puffert“ den intensiven Eigengeschmack des Fenchels, ergänzt durch die Walnüsse und etwas Zimt hat man im Nu einen leckeren Beilagensalat gezaubert. Auch die Inhaltsstoffe von Fenchel können sich sehen lassen: Er bietet ein breites Mineral- und Nährstoffspektrum, so z.B. die Vitamine B1, C, E sowie Calcium, Eisen und Kalium.
Zu diesem Salat passen Pellkartoffeln und Bratlinge (z.B. aus Hafer oder Hirse) ganz hervorragend.

Zutaten:

Reicht für 4 Personen

  • 1 Fenchelknolle (gerne mit Grün)
  • 1 große Birne (sollte noch fest und nicht weich sein)
  • 4 EL gehackte Walnüsse
  • 4 EL Essig
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Rapsöl
  • 3 EL Wasser
  • 2 TL Salz (gestrichen)
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Den Fenchel waschen und trockenreiben. Das Fenchelgrün abzupfen, klein hacken und in eine Schüssel geben. Die grünen Fenchelstiele abschneiden, vierteln und in dünne Scheiben schneiden und zum Fenchelgrün geben. Den restlichen Fenchel achteln, ggf. nochmal abspülen (in den einzelnen Schichten versteckt sich gerne Sand), den Strunk herausschneiden und in feine Scheiben in die Schüssel hobeln. Nun die Birne vierteln, die Kerne entfernen, in Würfel schneiden und zum Fenchel dazugeben.
Die restlichen Zutaten (Essig, Zitronensaft, Rapsöl, Wasser, Salz und Zimt) in die Schüssel geben.
Die gehackten Walnüsse in einer unbeschichteten Pfanne ohne Fett anrösten. Hierbei unbedingt bei der Pfanne bleiben und immer wieder mit einem Holzlöffel umrühren. Die Nüsse sollten nur leicht braun werden. Dann ebenfalls in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen. Ggf. noch mit Zitronensaft und Salz nachwürzen.
Schon ist der Salat fertig – guten Appetit! 😊

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