Vegane Back- und Kochwelt

Schlagwort: Mandeln

Apfelkuchen mit Mandelguss

Es ist mittlerweile schon wieder Mitte Oktober und das Laub der Bäume beginnt langsam aber sicher zu fallen. Auch Nüsse, Kürbisse und Äpfel werden jetzt geerntet. Damit ist es (endlich) mal wieder Zeit für ein Rezept in Form eines Apfelkuchens. Dieses Mal aber nicht aus der Kastenform, sondern ganz „klassisch“ in der Springform. Ganz oft mache ich Apfelkuchen aus einem Rührteig mit Nüssen, das geht am schnellsten und schmeckt gut. Manchmal darf es dann aber doch was anderes und etwas abwechslungsreicher sein. Zum Beispiel, wenn sich Zutaten schon über dem Ablaufdatum befinden und dann verarbeitet werden wollen (in diesem Fall war es eine vegane Sahne)…

In einem nicht-veganen Rezept hatte ich mal einen Apfelkuchen mit einer Art Mandelguss gesehen, für den Sahne benutzt wurde. Das sollte auch in der veganen Variante kein Problem sein, dachte ich mir und einen Verwendungszweck für die Sahne war damit auch gefunden 😊

Für den extra „Mandel-Kick“ habe ich noch Marzipan in die Füllung gegeben (ich liiiiebe Marzipan). Die Äpfel habe ich dann mit dem Marzipan in einem Topf etwas vorgegart, sodass sie nach dem Backen auch wirklich weich sind. Noch bissfeste Äpfel im Kuchen mag ich nämlich nicht sonderlich. Das Schälen der Äpfel habe ich mir auch hier wieder gespart, das tut dem Geschmack keinen Abbruch und fürs Schälen bin ich meistens auch zu faul… In die Füllung hab ich noch ein paar Rosinen gegeben, weil diese sehr gut mit Äpfeln harmonieren. Wer Rosinen nicht mag, lässt sie einfach weg.

Der Kuchen dauert durch den Guss zwar etwas länger als ein „normaler“ Apfelkuchen mit Streuseln, aber ist sehr lecker und auch mal eine etwas außergewöhnliche Apfelkuchen-Variante. Die Kombination aus Äpfeln, Marzipan bzw. Mandeln, Rosinen und der Vanille im Guss – einfach köstlich 😋

Zutaten für eine 26er-Springform:

Teig:

– 300 g Weizen- oder Dinkelmehl (ich hatte Typ 812)
– 200 g vegane Margarine
– 65 g Puderzucker
– 1 Prise Salz

Füllung:

– 1,2 kg säuerliche Äpfel (z.B. Boskop oder Gravensteiner)
– 150 g Marzipan
– 1 TL Zimt
– 40 g Rosinen
– etwas Wasser

Guss:

– 100 g Mandelblättchen
– 250 ml vegane Sahne (bzw. „Cuisine“ zum Kochen, muss nicht aufschlagbar sein)
– 50 g vegane Margarine
– 50 g Rohrzucker
– 1 gehäufter EL Stärke
– 1 TL gemahlene Vanille
– 1 Prise Salz
– ggf. etwas Hafermilch

Zubereitung:

Als erstes die Rosinen für die Füllung in eine kleine Tasse geben, mit Wasser bedecken und beiseite stellen.
Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Margarine hierbei in kleinen Stücken hinzugeben, mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel vierteln und jeweils den Strunk herausschneiden. Jedes Viertel nochmal längs halbieren (bei großen Äpfeln besser zweimal) und in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Die Apfelstücke in einen Topf geben und das Marzipan darüber raspeln (das geht besser, wenn das Marzipan aus dem Kühlschrank kommt). Einen großen Schluck Wasser in den Topf geben und die Apfel-Marzipan Masse für ca. 5-10 Minuten auf mittlerer Stufe erhitzen, dabei immer wieder umrühren. Die Äpfel sollten etwas weich (aber kein Kompott!) sein, dann kann der Topf vom Herd genommen werden. Die eingeweichten Rosinen abschütten, mit dem Zimt zur Apfelmasse geben und unterrühren.

Parallel in einem kleineren Topf für den Guss die Margarine schmelzen, mit dem Zucker und der Prise Salz verrühren und 1-2 Minuten köcheln lassen. Dann die Sahne und Stärke hinzugeben, gut unterrühren und aufkochen lassen, damit die Masse eindickt. Nun vom Herd nehmen und die Mandelblättchen sowie Vanille unterrühren.

Eine 26er-Springform ausfetten, den Teig aus dem Kühlschrank holen und mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen. Hierbei einen ca. 4-5 cm hohen Rand hochziehen. Die Apfelfüllung auf den Teig geben und glattstreichen. Auf die Füllung kommt nun der Mandelguss. Sollte dieser beim Erkalten zu fest geworden sein, etwas Hafermilch dazugeben, sodass ein schön streichfähiger Guss entsteht. Diesen nun gleichmäßig auf der Füllung verteilen und mit dem Teigschaber glattstreichen.

Den Kuchen im Ofen bei 190°C ca. 55 Minuten im unteren Drittel bei Ober- und Unterhitze backen. Der Ofen muss nicht vorgeheizt werden. Den Kuchen aus dem Ofen holen, sobald die Füllung eine schöne Bräunung angenommen hat. Dies kann je nach Ofen variieren, die Backzeit also ggf. anpassen.

Nun nur noch auskühlen lassen und genießen – ggf. auch noch warm 😊

Vegane Schoko-Kirsch-Cookies

Wo geht die Zeit nur immer hin? Schon fast drei Monate sind seit dem letzten Blogeintrag vergangen. War so (wieder einmal) nicht geplant, aber letztens hat mich die Backlust dann doch wieder gepackt . Längere Backpausen gibt es bei mir zwar nicht, aber natürlich landet nicht immer alles auf dem Blog und ich greife öfters auf schon bestehende Rezepte zurück. Wie dem auch sei, hier kommt pünktlich zum Start der Saison ein Rezept mit Kirschen. Dass es Cookies wurden, war eher zufällig: Die ersten eigenen Kirschen waren geerntet, es stand eine Wanderung als Betriebsausflug an, für die ich etwas backen wollte. Kuchen lassen sich in Wanderrucksäcken nur suboptimal transportieren, Muffins sind auch eher unpraktisch, daher wurden es also Cookies! Mit ihrer flachen Form konnte ich alle gut im Wanderrucksack unterbringen – auch zur Freude meiner Mitwanderer 😄

Kirschen und Schokolade passen natürlich sehr gut zusammen (wie der klassische Schwarzwälder oder auch diese Muffins beweisen) und das, so dachte ich mir, doch bestimmt auch in Cookies. Und ja, das tun sie definitiv! Mit den Cookies war ich sehr zufrieden: weich, schokoladig und fruchtig. Der „Härtetest“ kam dann durch meine Arbeitskollegen, denen die Cookies dann zu meiner Erleichterung auch sehr gut geschmeckt haben 😊 Es freut mich immer besonders, wenn auch Nicht-Veganer Gefallen an der veganen Koch- oder Backkunst finden. Und bei Bedarf kann das Rezept dank des Blogs auch leicht geteilt werden.

Durch das Entsteinen der Kirschen sind es zwar nicht die schnellsten Cookies, aber die Zeit ist es auf jeden Fall wert und so schlimm ist das Entsteinen ja dann auch nicht 😇
Das Rezept kommt ohne Schnickschnack oder Ersatzprodukte aus. Manchmal bin ich selbst überrascht, wie wenig Zutaten es für einen wirklich leckeren Kuchen, Cookies etc. braucht. Bis auf die Kirschen sind alles „Standardzutaten“, die bestimmt fast immer im Vorrat sind.

Bei den Mandeln war ich mir unsicher, ob ich sie wirklich reinmachen soll, aber sie haben das Geschmackserlebnis nochmal abgerundet, indem sie für einen tollen Biss sorgen. Macadamianüsse gehen hier sicherlich auch. Ich möchte die Cookies auch mal mit weißer Schokolade ausprobieren, stelle ich mir auch lecker vor.
Die Kirschensaison hat ja gerade erst angefangen, die Cookies wird es in nächster Zeit also oft geben 😁

Zutaten für 16 große Cookies:

  • 350 g Mehl (ich hatte 812er Weizenmehl, 405er o.ä. geht auch)
  • 90 g Rohrzucker
  • 2 TL (Weinstein-)Backpulver, gehäuft
  • 190 ml Hafermilch
  • 70 g geschmacksneutrales Rapsöl
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

  • 300 g Kirschen (mit Stiel und Stein gewogen)
  • 100 g vegane Halbbitterschokolade
  • 60 g Mandeln

Zubereitung:

Zuerst die Kirschen waschen, von den Stielen befreien, entkernen, halbieren und beiseite stellen. Die Schokolade und Mandeln etwas feiner hacken und ebenfalls beiseite stellen.

Die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut vermischen: Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz. Hafermilch und Öl in einem Messbecher vermischen, zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel verrühren, bis ein mehr oder weniger homogener Teig entsteht. Dann mit beiden Händen zu einem glatten und elastischen Teig verkneten (bitte nur kurz kneten).
Nun die Kirschen sowie die gehackte Schokolade und Mandeln zu dem Teig geben und alles mit den Händen einarbeiten, sodass alles gleichmäßig verteilt ist. Nicht wundern; hierbei wird der Teig durch die Kirschen etwas flüssiger.
Vom Teig möglichst gleichmäßige Stücke abzupfen und zu einer Kugel formen (diese sollte etwas größer als ein Tischtennisball sein). Jede Teigkugel zwischen beiden Händen plattdrücken und zu einem möglichst runden Cookie formen. Sobald der Cookie geformt ist, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wenn der Teig an den Händen kleben bleibt, diese einfach immer wieder befeuchten. Auf diese Weise sollten ca. 16 große Cookies entstehen.


Die Cookies in der mittleren Schiene des Backofens bei 185°C ca. 35 Minuten backen. Ein Vorheizen des Ofens ist nicht nötig. Die Kekse sollten so lange im Ofen bleiben, bis sie leicht goldbraun sind (die auf dem Bild waren einen Ticken zu lang drin…). Das dauert, wie gesagt, ca. 35 Minuten. Die Kekse nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und nach leichtem Auskühlen entweder sofort genießen oder ausgekühlt in einer Tupperdose lagern – guten Appetit! 😊

Schoko-Orangen-Kuchen

Wie viele der Kuchen auf dem Blog ist auch dieser hier entstanden als Beitrag für eine Kafferunde. Ich wollte außerdem mal wieder etwas Neues ausprobieren, hatte aber nicht mehr allzu viele Zutaten im Haus (es war Sonntag…). Beim Überlegen und Stöbern habe ich eine Tafel Schokolade entdeckt: Zartbitter-Orange. Damit war die Idee für den Kuchen geboren! Denn was als Schokolade schmeckt, kann als Kuchen doch auch nur gut sein, oder?
Das Rezept kommt noch rechzeitig, dass es innerhalb der Orangensaison ausprobiert werden kann 😇

Wie eigentlich bei allen Rührkuchen (z.B. Marmorkuchen) muss hier nicht viel Zeit eingeplant werden und somit ist der Kuchen wieder einmal bestens für spontane Kuchengelüste geeignet. Die Zutaten hab ich auch so gut wie immer im Haus, bzw. Orangen natürlich nur im Herbst bzw. Winter.

Der Geschmack und auch die Konsistenz erinnern etwas an Lebkuchen, der Kuchen kann aber auch definitiv außerhalb der Weihnachtszeit gegessen werden. Meine „Testesser“ und auch ich fanden den Kuchen wirklich lecker: saftig-weich und schokoladig. Apropos Schokolade: Diese ist im und auch auf dem Kuchen, daher muss dem Teig nicht viel Zucker zugegeben werden. Die 75 g mögen hier vielleicht wenig wirken, aber die Süße war in meinen Augen wirklich ausreichend. Es kommt hierbei natürlich auch darauf an, was für Schokolade verwendet wird. Der Kuchen schmeckt garantiert auch mit veganer „Milchschokolade“ gut, nur dann eben nicht mehr so herb. Im Zweifelsfall einfach verschiedene Varianten ausprobieren 🙂
Egal wie – dieser Schoko-Orangen-Kuchen ist auf jeden Fall empfehlenswert und auch eine Abwechslung zu den Kuchen, die man sonst so hat. Also nichts wie ran an den Ofen!

Zutaten (für eine 26er Springform):

  • 450 g Mehl (ich hatte 812er Weizenmehl, anderes (auch Vollkorn) geht ebenso)
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Kakaopulver, leicht gehäuft
  • 75 Zucker (wer es süßer mag, nimmt 120 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100 g Zartbitterschokolade (meine hatte 27 g Zucker auf 100 g)
  • 70 g geschmacksneutrales Rapsöl
  • 550 ml Hafermilch (oder sonstige Pflanzenmilch)
  • 1 größere Bio-Orange + die Schale davon

Zum Verzieren:

  • 70 g Schokolade oder Kuvertüre
  • 1 Handvoll Mandeln, Cashews oder Macadamianüsse

Zubereitung:

Zuerst die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut vermischen: Mehl, Mandeln, Kakaopulver, Zucker, Salz und das Backpulver. Die Schokolade grob hacken und ebenfalls hinzugeben. Die Schüssel nun beiseite stellen.
Die Orange heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Dann die Orange achteln, filetieren und die „Filetstreifen“ in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Die Hafermilch mit dem Öl in einem Messbecher verquirlen.
Orangenschale, Orangenstücke und das Milch-Öl-Gemisch nun zu den trockenen Zutaten geben und alles mit dem Holzlöffel zu einem homogenen Teig verrühren.

Eine Springform (Durchmesser: 26 cm) einfetten, den Teig hineingeben und glattstreichen. Im nicht vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei 190°C Ober- und Unterhitze etwa 50 Minuten backen (ggf. länger backen, falls bei der Stäbchenprobe Teig am Stäbchen hängen bleibt).
Den Kuchen aus dem Ofen holen, komplett auskühlen lassen und dann aus der Form holen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Während sie schmilzt, die Handvoll Mandeln grob hacken. Den Kuchen mit der geschmolzenen Schokolade überziehen und die gehackten Mandeln als Deko darauf verteilen. Sobald die Schokolade ausgehärtet ist, kann der Kuchen angeschnitten und serviert werden – guten Appetit ☺

Vegane Hildabrötchen

Wieder könnte ich einen neuen Blogeintrag damit anfangen, wie lange der letzte schon her ist…Das ignoriere ich aber an der Stelle mal (so halb) 😉


Vor fast einem Jahr hab ich mit diesem Blog angefangen (das erste Rezept war ebenfalls auf Weihnachten bezogen – Vanillekipferl). Echt verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Und das, obwohl Corona schon bald seit zwei Jahren bei uns in Deutschland grassiert. Hierdurch kam einiges durcheinander und so einiges, was Gewohnheit war, war plötzlich nicht mehr möglich. Das trifft auch, zumindest teilweise, auf Weihnachten zu. Was jedoch wie gewohnt möglich ist, sind Weihnachsplätzchen im Dezember 😊 Daher teile ich hier das Rezept für meine Lieblingsweihnachtsplätzchen: Hildabrötchen. Vielen vielleicht auch (nur) als Spitzbuben oder Linzer Plätzchen bekannt. Fun fact: Der Name „Hildabrötchen“ stammt daher, dass Hilda von Nassau, die letzte Großherzogin von Südbaden, diese wohl gerne gebacken und gegessen hat (danke, Google). Im südbadischen Raum ist daher die Bezeichnung „Hildabrötchen“ geläufig.

Ursprünglich ist das Rezept aus der Sammlung meiner Mutter, dort aber nicht vegan. Butter ist aber schnell durch Margarine (die übrigens nicht „automatisch“ vegan ist) und das Ei durch Stärke ersetzt, und schon hat man vegane Hildabrötchen, die der tierischen Variante in nichts nachstehen – den Unterschied schmeckt ohnehin keiner.


Wie üblich bei Plätzchen, ist es hier relativ viel Geduld erforderlich. Eigentlich mache ich relativ ungern Plätzchen, Kuchen etc. sind mir lieber. Aber in Gesellschaft und mit Weihnachtsmusik kann das Ganze doch auch sehr entschleunigend sein 😄
Die Hildabröchen sind am ersten Tag lecker knusprig und werden bereits am zweiten Tag wunderbar weich. Einfach zum Reinbeißen 🤤 Die Zubereitung ist außerdem sehr einfach, lediglich das Ausrollen, Ausstechen, mit Marmelade bestreichen erfordert, wie gesagt, etwas Geduld. Aber der Aufwand lohnt sich definitv 😋

Zutaten:

Reicht für ca. 45 Stück

  • 200 g Weizen- oder Dinkelmehl (ich hatte Typ 812; 405 etc. geht auch)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 85 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 TL frisch abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 150 g vegane Margarine (z.B. Alsan bio), kalt
  • 2 EL Stärke
  • 5 EL heißes (nicht kochendes) Wasser
  • 180 g Marmelade nach Wahl (z.B. Johannisbeere, Erdbeere, Kirsch…)
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung:

In einer Schüssel Mehl, Mandeln, Zucker, Salz, Zimt und die Zitronenschale mithilfe eines Löffels vermischen. Die Margarine in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.
In einer kleinen Tasse die Stärke mit dem Wasser verrühren, bis sich die Stärke vollständig aufgelöst hat. Dieses Gemisch ebenfalls in die Schüssel geben. Nun mit den Händen verkneten, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig auf einer ordentlich bemehlten Fläche etwa 3mm dünn ausrollen. Mit einer Ausstechform eurer Wahl nun Plätzchen ausstechen. Sobald ihr damit fertig seid, den Teig in den „Zwischenräumen“ vorsichtig herauslösen und beiseite legen. Bei der Hälfte der ausgestochenen Plätzen nun mit einer kleineren Form mittig ein Loch (oder sonstige Form) ausstechen. So habt ihr nach und nach Teigreste, die dann wieder ausgerollt, ausgestochen werden usw…

Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 12 Minuten backen. Der Teig reicht für mehr als ein Blech (bei mir waren es drei); jedes Blech bitte einzeln backen.

Sobald alle Plätzchen gebacken und vollständig ausgekühlt sind, mit einem Teelöffel etwas Marmelade auf einem „vollständigen“ (also ohne Loch in der Mitte) Plätzchen abstreifen und verstreichen. Nun das „gelochte“ Plätzchen obendrauf geben. Falls sich Marmelade hierbei schwer verteilen lässt, ggf. kurz erwärmen, z.B. in der Mikrowelle.
Sobald ihr allen Plätzchen ihren Gegenpart aufgesetzt habt, den Puderzucker in ein kleines Sieb geben und gleichmäßig über die Hildabrötchen verteilen. Nun nur noch genießen 😋

Zur Lagerung eignen sich verschließbare Gefäße oder Dosen, allerdings sollten sie nicht luftdicht sein.


Zwetschgenkuchen mit Mandelkrokant

Es ist fast schon Oktober und erst jetzt kommt das erste Zwetschgenkuchenrezept auf diesen Blog. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, da Zwetschgenkuchen einer meiner absoluten Kuchenfavoriten ist. Egal ob mit Mürbe-, Rühr-, oder Hefeteig, ob mit oder ohne Streusel, Zwetschgenkuchen geht wirklich immer! Vielleicht ist es wirklich mein Lieblingskuchen, aber ich will mich ungern festlegen… Für dieses Jahr war es leider der letzte Kuchen mit eigenen Zwetschgen, aber die Vorfreude auf den nächsten Zwetschgenkuchen ist trotzdem schon zu spüren 😄

Dieses Rezept ist mal etwas anderes als „normaler“ Zwetschgenkuchen (die ja auch soooo gut sind!) durch das Topping aus lecker-knusprigem Mandelkrokant. Das Rezept habe ich vor sehr vielen Jahren mal in einer Broschüre eines Biomarktes gesehen. Vegan ist im Original weder der Boden, noch das Krokant. Der Blog hier hieße aber nicht „raphiniert vegan“, wenn ich mich davon aufhalten ließe 😄 Zumal man für Kuchen und anderes eh keine Eier, Milch, Sahne, Gelatine oder sonstiges tierische braucht,. Es ist eben alles eine Frage der Gewohnheit.

Der Boden ist ein einfacher, aber leckerer Rührteig, hauptsächlich bestehend aus Mandeln und Vollkornmehl. Letzteres in Verbindung mit den Zwetschgen und Nüssen schmeckt lecker „kernig“ und passt super, daher würde ich hier kein Weißmehl benutzen. Der Krokant (irgendwie klingt „das Krokant“ in meinen Ohren richtig, ist es aber laut Duden nicht…) ist auch schnell gemacht. Der Kuchen ist also, obwohl mal etwas anderes, überhaupt nicht kompliziert und zeitaufwändig in der Zubereitung. Und wirklich lecker ist er auch! Der Boden ist saftig-weich, der Krokant lecker nussig und das in Verbindung mit den Zwetschgen…einfach köstlich. Es eignen sich für das Rezept übrigens eher Zwetschgen einer spät reifenden Sorte, da diese während des Backens wenig Saft verlieren. Mit frühen Zwetschgen geht es aber zur Not auch.

Den Boden fand ich wirklich super, den werde ich in Zukunft auch für andere Kuchen nehmen. Gar nicht schlecht, so einen Blog zu haben, nur durch diesen schreibe ich meine „Mixturen“ endlich mal mit und kann sie somit reproduzieren 😁

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser):

Für den Boden:

  • 200 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
  • 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 85 g Rohrzucker
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 60 g geschmacksneutrales Rapsöl

Für den Belag:

  • ca. 750 g Zwetschgen, je nach Größe auch mehr oder weniger, am besten also 1kg Zwetschgen für den Belag vorrätig halten.

Für den Krokant

  • 80 g ganze Mandeln
  • 2 EL geschmacksneutrales Rapsöl
  • 2 EL Rohrzucker
  • 2 EL Hafermilch (Sojamilch etc. geht auch)
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Als erstes die Zwetschgen (waschen und) entsteinen und beiseite stellen. Nun, für den Boden, alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen. Milch mit Öl verquirlen, zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem großen Löffel kurz zu einem glatten Teig verrühren. In eine gefettete und leicht mit (Panier-)Mehl bestreute 26-er Springform füllen und glattstreichen.

Die Zwetschgen hochkant und dachziegelartig auf dem Teig verteilen und jeweils etwas andrücken. Wenn am Schluss alle Zwetschgen (am besten schön eng anliegend) verteilt sind, mit beiden Händen nochmal von oben leicht in den Teig drücken.


Für den Krokant die Mandeln grob mit einem großen Messer hacken. Nun alle weiteren Zutaten für den Krokant (aber noch nicht die Mandeln) in eine kleine Pfanne oder einen kleinen Topf geben und erhitzen. Sobald es zu blubbern beginnt, alles mit einem Holzlöffel verrühren. Sobald die Masse homogen ist, die gehackten Mandeln dazugeben und bei kleiner Hitze 2-3 Minuten stetig rühren. Den Krokant dann möglichst gleichmäßig auf den Zwetschgen verteilen.

Den Kuchen nun im unteren Drittel des Backofens bei 200°C Ober- und Unterhitze ca. 55 Minuten backen, Vorheizen ist nicht nötig.

Etwas auskühlen lassen und genießen – gerne auch noch warm 😋

Veganer Erdbeerkuchen mit Vanillecreme

Dieses Jahr gibt es bei uns im Garten soooo viele Erdbeeren. Perfekt für mich, denn Erdbeeren gehören zu einem meiner Lieblingsobstsorten und ich könnte Tonnen davon essen. Was ich momentan auch tue… Am liebsten esse ich Erdbeeren tatsächlich roh und „ohne nix“ . Ab und zu gibt es dann aber auch Erdbeermilch oder Erdbeerkuchen. Klassischer Erdbeerkuchen besteht ja aus Biskuit, Vanillepudding und ggf. einem Guss. Da ich aber keine Lust auf Vanillepudding, sondern eher auf was „joghurtmäßiges“ hatte, hab ich Sojajoghurt mit Milch vermischt und das ganze mit Agar-Agar gelieren lassen. Wer sich jetzt fragt, was Agar-Agar (oder manchmal auch einfach nur als Agar bezeichnet) ist: Eine Alge, die in getrockneter und pulverisierter Form die praktische Eigenschaft hat, Flüssigkeiten gelieren zu lassen. Das erste Mal hab ich Agar-Agar vor einigen Jahren benutzt und war verblüfft, da ich den Namen und allgemein davon nie davon gehört habe. Mittlerweile gibt es in vielen Supermärkten Geliermittel auf Basis von Agar-Agar (z.B Agartine). Und das Zeug funktioniert echt super. Ich habe reines Agar-Agar benutzt, also keine Fertigmischung o.ä. Agar-Agar wird durch Hitze aktiviert und geliert dann erst beim Auskühlen. Wenn man aber einmal den Trick raus hat, funktioniert es wirklich problemlos. Wer braucht denn da noch Gelatine…

Für den Guss hab ich eine Mischung aus Früchtetee (für die rote Farbe) und Apfelsaft genommen und ebenfalls mit Agar-Agar gelieren lassen. Fertiger Tortenguss geht hier natürlich auch. In der Creme hab ich die komplette Vanilleschote, also mit Schale, drin – dank Hochleistungsmixer. Wer keinen hat, kratzt die Schote aus und benutzt das Mark. Die Vanilleschote habe ich im Onlineshop von Freunden, die ein tolles kleines Unternehmen führen, bezogen. Wer sie und mich unterstützen möchte, kann gerne Vanille über diesen Link beziehen: http://vanillekiste.de/raphiniert_vegan.


Obwohl es keine starke Abwandlung zum „klassischen“ Erdbeerkuchen ist, fand ich diesen Kuchen mal angenehm anders. Zudem macht er optisch durch die helle Creme ganz schön was her, finde ich.
Im Boden hab ich noch Mandeln drin, da die gut mit den Erdbeeren harmonieren. Witzigerweise hat mir der Kuchen am zweiten Tag noch besser geschmeckt. Den Kuchen aber bitte zwingend im Kühlschrank lagern, Erdbeeren schimmeln leider schnell und gerne. Aber so lange hält sich der Kuchen bestimmt nicht 😉

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser):

Für den Boden:

  • 250 g Dinkel- oder Weizenmehl (Weißmehl, Vollkornmehl oder eine Mischung aus beidem)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 60 g geschmacksneutrales Rapsöl
  • 250 ml Pflanzenmilch (ich hatte Hafermilch)
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Backpulver

Für die Creme und den Belag:

  • 400 g Sojajoghurt, ungesüßt
  • 300 ml Pflanzenmilch
  • 60 g Rohrzucker
  • 1,5 TL Agar-Agar
  • 1 Vanilleschote
  • 500 g Erdbeeren (mit Blattansatz gewogen)

Für den Guss

  • 150 ml Früchtetee
  • 200 ml Apfelsaft (optional: 350 ml roten Saft, dann kein Früchtetee verwenden)
  • 1 EL Rohrzucker
  • 3/4 TL Agar-Agar

Zubereitung:

Für den Boden alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen. Milch mit Öl verquirlen, zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem großen Löffel kurz zu einem glatten Teig verrühren. In eine gefettete und leicht mit Mehl bestreute 26-er Springform füllen und glattstreichen. Dann im unteren Drittel des nicht vorgeheizten Backofens 30-35 Minuten backen (bitte Stäbchenprobe machen). Aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Die von den Enden befreite Vanilleschote mit 200 ml Pflanzenmilch in den Hochleistungsmixer geben und 2 Minuten auf höchster Stufe zu „Vanillemilch“ mixen (nicht wundern – die Vanillemilch hat eine bräunliche Farbe, die Creme wird insgesamt durch den Joghurt später dennoch weiß).

Die Vanillemilch mit dem Joghurt und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. 100 ml Pflanzenmilch in einen Topf geben, Agar-Agar unterrühren, bis es sich aufgelöst hat und auf höchster Stufe zum Kochen bringen. Sobald es sprudelnd kocht, die Hitze runterschalten und 3-4 Minuten weiter (recht kräftig) kochen lassen, hierbei stetig umrühren. Nun die „Agar-Milch“ zur Schüssel geben und ordentlich unterrühren – die Creme ist jetzt noch sehr flüssig, wird aber mit zunehmendem Abkühlen fest. Die Creme daher erstmal etwas abkühlen lassen.


Nun die gewaschenen Erdbeeren vom Blattansatz befreien, halbieren und in eine kleine Schüssel geben. Dazwischen immer wieder die Creme umrühren und die Konsistenz prüfen. Sobald sie fester wird, auf den gebackenen und ausgekühlten Boden geben und glattstreichen – bitte regelmäßig schauen, sonst ist die Creme in der Schüssel ggf. schon geliert es gibt beim Umrühren kleine Klümpchen (was aber nur optisch stört).

Sobald die Creme auf dem Kuchen verteilt ist, die Erdbeeren möglichst gleichmäßig darauf geben. Kleine Lücken, bei denen die Creme noch durchschimmert, mit kleiner geschnittenen Erdbeerstücken füllen. Hierbei können sich die Erdbeeren ruhig auch etwas überlappen.

Für den Guss Früchtetee mit Apfelsaft in einen Topf geben, Agar-Agar und Zucker dazugeben, kräftig umrühren, zum Kochen bringen, Hitze runterschalten und 3-4 Minuten weiter recht kräftig unter stetigem Rühren kochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, die Flüssigkeit 5-10 Minuten abkühlen lassen (auch hier, wie bei der Creme, ab und zu einen Blick drauf werfen und umrühren). Auf die Erdbeeren geben, nochmals ca. 10 Minuten abkühlen lassen, die Springform in den Kühlschrank geben und bis zum Erstarren des Gusses drin lassen.
Dann anschneiden und genießen – guten Appetit 🙂

Mandel-Vanille-Cookies

Letztens hatte ich mal wieder Lust auf Cookies (gekaufte Süßigkeiten esse ich quasi nie, Kuchen und ähnliches dagegen sehr oft…), hatte aber nicht explizit dafür eingekauft und dann musste eben herhalten, was gerade so im Vorrat war. Als erstes habe ich festgestellt, dass ich keine Margarine mehr habe, was ja quasi ein Muss bei Cookies ist. Ich versuche in den meisten Fällen ohne Margarine zu backen, da sie oftmals Palmöl (oder Sonnenblumenöl, was ich grundsätzlich zu vermeiden versuche) enthält. Viel lieber backe ich mit geschmacksneutralem Rapsöl. Ganz ohne Margarine geht’s leider aber nicht immer, dann benutze ich die Bio-Margarine von Alsan. Da ist zwar auch Palmöl drin, dieses kommt aber immerhin von Flächen, die nicht einmal Regenwald waren. Aber jetzt genug von Margarine… Es musste ein Ersatz her und der heißt auch hier: Öl. Außerdem hatte ich noch einen Rest vegane weiße Schokolade, der schon lange auf war, und daher für die Cookies Verwendung fand. Sie schmecken aber bestimmt auch mit dunkler Schokolade super. Vielleicht sogar noch besser, das muss ich mal noch ausprobieren.

Zu der Schokolade gesellen sich noch Mandeln, Mandelmus (ja, zweimal Mandeln! 😱) und das Mark einer Vanilleschote. Wie immer, wenn ich echte Vanille benutze, habe ich diese von http://vanillekiste.de, die von Freunden von mir betrieben wird. Falls ihr auch Vanille braucht und mich unterstützen möchtet, könnt ihr gerne diesen Link benutzen: http://vanillekiste.de/raphiniert_vegan
Da ich das erste Mal Cookies mit Öl gemacht habe, war ich auf das Resultat gespannt…und war sehr positiv überrascht! Die Cookies schmecken sehr mandelig, nur dezent nach Schokolade und nach einem Hauch Vanille. Eine wirklich gute Kombi!
Anders als mit Margarine gebackene Cookies sind diese knusprig, aber ohne trocken zu sein. Als Geschmackstester „mussten“ diesmal Arbeitskolleg*innen herantreten und ich war sehr glücklich, dass die Kekse gut ankamen 😁
Daher kann ich definitiv sagen: Experiment geglückt! Die wird es garantiert öfters geben.

Zutaten (ergibt ca. 20 Stück):

  • 130 g Öl (geschmacksneutral, z.B. raffiniertes Rapsöl)
  • 30 g Wasser
  • 2 El Pflanzenmilch (z.B. Hafer oder Soja)
  • 100 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 gehäufter EL Stärke
  • 1 Vanilleschote, das Mark davon
  • 80 g weiße vegane Schokolade (dunkle geht genauso)
  • 100g ganze Mandeln
  • 75 g Mandelmus (ich hatte braunes, weißes geht aber auch)

Zubereitung:

Das Öl zusammen mit dem Wasser, der Pflanzenmilch und dem Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät (oder, falls man so was nicht hat, mit dem Schneebesen) 2-3 Minuten auf hoher Stufe verrühren.

Zwischenzeitlich die Mandeln sowie die Schokolade mit dem Messer auf einem großen Brett grob hacken. Die Vanille längs aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen.

Nun Mandelmus und Vanillemark zu der Öl-Zucker-Wasser-Mischung hinzugeben und ca. 1 Minute verrühren.
Dann das Mehl, Backpulver, Salz und Stärke hinzugeben und mit den Händen alles unterkneten. Der Teig ist als Ganzes etwas bröselig, hält jedoch als Cookie wunderbar zusammen. Vom Gesamtteig nun so viel herauszupfen, dass eine Kugel mit ca. 3-4 cm Durchmesser geformt werden kann. Mit befeuchteten Händen klappt das Formen besser. Die Kugel zwischen beiden Händen zu einem Cookie plattdrücken und rund formen. Die Cookies verändern ihre Form im Backofen kaum, sollten also schon in rohem Zustand „Cookie-Größe“ haben. Die geformten Cookies auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (groß Abstand braucht ihr hier nicht einzuhalten, da sie ihre Form kaum verändern) und im auf 190°C vorgeheizten Backofen im unteren Drittel etwa 15-17 Minuten backen. Und schon sind die Cookies fertig.
Viel Spaß beim knusprigen Genuss! 😊

Marzipan-Schoko-Muffins

Ich liiiiebe Marzipan. Und da ich noch Reste vom Torte backen übrig hatte, habe ich kurzerhand diese Marzipan-Schoko-Muffins gemacht. Marzipan alleine finde ich schon super, durch Schokolade ergänzt wird es aber noch besser 😉 Witzigerweise esse ich selten „pure“ Schokolade, in den allermeisten Fällen landet sie bei mir in oder auf Kuchen/Muffins. Für mich persönlich eben die beste Süßigkeit 🙂

Eine Zeit lang war ich irgendwie kein richtiger Freund von Muffins, mittlerweile hat sich das jedoch geändert. Sie sind quasi immer in unter 20 Minuten gemacht und daher immer praktisch, wenn es schnell gehen muss oder man keine Lust hat, länger in der Küche zu stehen.

Diese Muffins schmecken warm besonders gut, wenn die Schokolade und auch das Marzipan leicht flüssig sind. Natürlich sind sie aber auch kalt wirklich lecker! Zu dem Duo aus Marzipan und Schokolade gesellen sich noch gemahlene Mandeln und sorgen noch für das gewisse Extra. Die Muffins sind schön weich und durch das Marzipan saftig. Sie kommen außerdem ohne großen Schnickschnack und Ersatzprodukte aus. Die gibt es in Zukunft garantiert öfters 🙂

Zutaten (reicht für 12 Muffins):

  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Dinkel- oder Weizenmehl (z.B. Typ 812 oder 405)
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 280 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Sojamilch)
  • 70 g Rapsöl (geschmacksneutral)
  • 100g Marzipan
  • 75 g Schokolade (z.B. vegane Zartbitterschokolade)

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten, also gemahlene Mandeln, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen vermischen. Die Schokolade etwas feiner hacken und das Marzipan in kleine (nicht zu kleine) Würfel schneiden (das geht gut, wenn das Marzipan kalt aus dem Kühlschrank kommt).
Mittlerweile den Backofen auf 180°C vorheizen. Dann Hafermilch und Öl in einem Messbecher vermischen, zu den trockenen Zutaten hinzugeben und mit einem Löffel zu einem Teig verrühren (bitte nicht allzu lange rühren). Dann die gehackte Schokolade und das gewürfelte Marzipan dazugeben, kurz umrühren und den Teig gleichmäßig in 12 Muffinförmchen geben und 20-25 Minuten (je nach Ofen, bitte Stäbchenprobe machen) backen.
Schon sind die Muffins fertig – reinbeißen und genießen! 🙂

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